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4.-8.12.2024

ANOTHER COiN FOR THE MERRY-GO-ROUND

A 2021
92’
Sprache
Originalversion (Deutsch) mit englischen Untertiteln

Regie, Drehbuch, Schnitt
Hannes Starz

Mit
Valerie Pachner, Voodoo Jürgens, Tinka Fürst, Max Bogner, Rica Holer, Alicia Edelweiss, Karin Weiss

Kamera
Marianne Andrea Borowiec

Musik
Manfred Engelmayr (Bulbul)

Originalton
Hubert Haslacher

Sounddesign
Vinzenz Schwab

Kostüm
Mave Venturin

Eine außergewöhnliche Kärntner Filmproduktion Made in Vienna.
Das Spielfilmdebüt des gebürtigen Kärntners Hannes Starz bringt überzeugend den verzweifelten Lebensmut einer Generation zum Ausdruck, die sich als Alternative anbot, um sich selbst darin zu erschöpfen. Ebenso eindrucksvoll wie dieser Prozess ist die Entstehungsgeschichte des Films: nach einem vielversprechenden Anfang fiel der Film danach bei allen Förderstellen durch, bis sich Hannes Starz und die couragierte, aus Klagenfurt stammende, Filmproduzentin Gabriele Kranzelbinder ein Herz fassten und den Film „frei drauf los“ low-Budget durchzogen. So wurde die Produktion, wie der Film selbst, zu einem Akt der Freundschaft. Und dennoch starbesetzt. So vereint er zwei scheinbare Gegensätze miteinander und zeigt, was Solidarität und ein starker Wille bewirken können. Äußerst sehenswert (auch um das Filmteam vor Ort zu erleben).

Inhalt:
Anna (Valerie Pachner) liebt ihre Jugend, ihre Freund*innen, Drogen, Partys und Musik. Sie kämpft hart mit den immer schwieriger zu übersehenden Anzeichen, dass auch sie erwachsen werden soll, und tut alles, um dieser Realität zu entfliehen. Doch dann lässt ein folgenschweres Ereignis ihre Routinen plötzlich einbrechen.
Die Geschichte eines harschen Coming-of-Age mit David Öllerer/Voodoo Jürgens, Tinka Fürst, der coolen Jungen aus dem Kölner „Tatort“, sowie Auftritten von Alicia Edelweiss, Bulbul und anderen.

„I burn a fire to stay cool. I burn myself, I am the fuel.“
(Fugazi)

DIRECTOR`S STATEMENT Hannes Starz:
Der Wiener Do-it-yourself-Underground und die entsprechenden Lokale sind für mich als Universum immer klar gewesen. Diese Orte gibt es überall auf der Welt. Sie sind austauschbar, und allen haftet ein Gefühl der ewigen Jugend an. In diesem „Neverland“ habe auch ich meine Studentenzeit verlebt und bin in Kontakt mit der Wiener Musikszene gekommen. Die Textzeile aus dem Bruce-Springsteen-Song „No Surrender“ trifft für mich auch heute noch zu: „We learned more from a three-minute record, baby, than we ever learned in school.“.
Der Film hebt aber nie den Zeigefinger oder versucht, eine Antwort auf die Frage zu geben, wie man leben soll, sondern erzählt vom Gefühl, wenn neue, ungekannte Lebensfragen in einem spürbar werden. Es ist schwer, erwachsen zu werden. Und es ist oft schwer, sich das einzugestehen. Und es ist oft noch viel schwerer, gerade in diesen Phasen Hilfe anzunehmen, von Menschen, die einfach aus Freundschaft und ohne Selbstzweck handeln. Die Schauspieler/innen kennen mich, und ich kenne sie. Für die Geschichte war mir immer wichtig, dass die Menschen auch privat eine Freundschaft verbindet und alle den struggle kennen, von dem darin erzählt wird.

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