20. Edition
2. - 6. December 2026

04.12.2026
21:00 Uhr
// Weltpremiere

INSTALLATION OF LOVE

INSTALACIJA LJUBEZNI
SLO 2007
98 Min.
Sprache
Originalfassung (Slowenisch) mit englischen Untertiteln

REGIE, BUCH: MAJA WEISS

BUCH: ZORAN HOČEVAR

KAMERA: BOJAN KASTELIC

MUSIK: CHRIS ECKMAN

SCHNITT: PETER BRAATZ

PRODUKTIONSGESTALTUNG: DUŠAN MILAVEC

KOSTÜMDIREKTION: EMIL CERAR

TONDESIGN: PETER BRAATZ; MAJA WEISS

PRODUKTION: IDA WEISS

KOPRODUKTION: TANJA PRINČIČ, SAMO RADMILOVIČ, URBAN VUČER, PETER BRAATZ

CAST: BERNARDA OMAN, IGOR SAMOBOR, BRANKO ZAVRŠAN

Region: Slowenien

Mojca (45) ist mit einem wohlhabenden Fleischhändler verheiratet, Mutter zweier erwachsener Kinder und eine leidenschaftliche Bewunderin der bildenden Kunst. Verzweifelt sehnt sie sich nach Liebe und Leidenschaft. Ihr ehemaliger Liebhaber Miloš, inzwischen ein renommierter Konzeptkünstler, macht sie zum Objekt einer Videoinstallation.

Film im Film im Kinosaal: Regisseurin Maja Weiss erzählt diese vermeintlich banale Liebesgeschichte als spannende Avantgarde-Telenovela – erstmals im ursprünglich intendierten Expanded-Cinema-Format. Man darf gespannt sein.

AUSZEICHNUNGEN:

  • Trieste Film Festival 2008 Sonderpreis (Jurypreis) – Maja Weiss
  • Festival slovenskega filma Portorož 2007 Vesna-Preis (Jurypreis) – beste Nebenrolle (Frau) Desa Muck

STATEMENT DER REGISSEURIN:

„Wenn es so etwas wie die Absicht eines Regisseurs beim Drehen eines Films gibt, dann war es meine, einen Film zu schaffen, der die Schauspieler:innen würdigt und trotz ernster Themen letztlich unbeschwert und fröhlich ist. Einen Film, der komisch und voller Leben ist. Einen femininen Film und zugleich einen Familienfilm. Einen Film, in dem Schauspieler:innen als Schauspieler:innen auftreten. Ein Film, der alle Illusionen preist: Liebesillusionen, künstlerische Illusionen und vor allem die Illusion des Films. ‚Installation of Love‘ ist meine Liebeserklärung an die Kunst des Filmemachens.“

BIOGRAFIE DER REGISSEURIN:

Maja Weiss (geb. 1965 in Novo mesto) ist eine slowenische Filmregisseurin und Drehbuchautorin. Sie studierte Film- und Fernsehregie an der Akademie für Theater, Radio, Film und Fernsehen in Ljubljana. Ihre Dokumentar- und Spielfilme beschäftigen sich mit sozialen Themen, historischem Gedächtnis und Menschenrechten. Ihr Spielfilmdebüt „Guardian of the Frontier“ (2002) gewann den Manfred-Salzgeber-Preis bei der Berlinale und erhielt eine Nominierung der European Film Academy in der Kategorie „European Discovery“. Zu ihren weiteren bemerkenswerten Spielfilmen zählen „Adrian“, „Child In Time“, „Installation of Love“ und „Hidden Memory of Angela Vode“. Zu ihren Dokumentarfilmen gehören „Boy, a Blood Brother of Death | 1 und 2“ sowie „The Road of Fraternity and Unity“. Gemeinsam mit Tomo Križnar führte sie Regie bei „Nuba – Pure People“, „Dar Fur – War for Water“ und „Eyes and Ears of God: Video Surveillance of Sudan“. Zu ihren jüngsten Werken zählen die Dokumentarfilme „Snatched from the Source – Slovenian Children of Lebensborn“ sowie ein weiteres gemeinsames Projekt mit Tomo Križnar: „The Way to Kauniaro. Dance for Love or Kill and Die“. Sie wurde mit zahlreichen nationalen und internationalen Preisen ausgezeichnet und ist Mitglied der Europäischen Filmakademie sowie der Directors Guild of Slovenia.

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