SAVE THE DATE!
16.-18. Dezember 2021

Konzept und Thema

Der Festivaltrailer mit einer rotierenden Quietschente, die mit ihren „Spielsachen“ in einer Blase eingesperrt ist, stammt vom Villacher Cornelius Onitsch – Open! Nur im Kino an den Festivaltagen zu sehen.

OFFEN // OPEN // ODPRTO // APERTO

Ein ganz simples Wort, das am eindrücklichsten den Einschnitt beschreibt, den wir durch die Corona-Krise erleiden, bestimmt die 14. Ausgabe des K3 Film Festivals: OFFEN

Offene Grenzen, offene Herzen, offene Kinos sind längst keine Selbstverständlichkeit mehr.  Filmfestivals sind da eine hervorragende Übung des offen Bleibens, denn wo sonst können derart viele Genres, Sprachen und Ideen auf engstem Raum erlebt werden.

DIRECTOR’S STATEMENT

„Uns erschien als inhaltliche Klammer des heurigen Festivals das Wort „offen“ in all seinen mannigfaltigen Bedeutungen als eine logische und vor allem richtungsweisende Linie, die Mut macht. Doch das Motto ist nicht nur konzeptuell und ideell zu verstehen, indem es sich gegen den soziologischen und politischen Schließmuskel richtet, der die Kulturbranche – und vor allem auch die Kinos – besonders arg im Schwitzkasten hat.

Anhand des Offenen lässt sich gleichzeitig eine stringente künstlerische Dramaturgie ableiten, die das heurige Festival bestimmt. Bei den Langfilmen wurden so vor allem Koproduktionen und Kooperationen ausgewählt, die das Offene auf einer operativen Ebene im Entstehungsprozess eines Filmes betonen. Die interregionale und internationale Zusammenarbeit ist im Filmgeschäft eine gängige Praxis, bedarf speziell in Kärnten aber einer Ermutigung, die unser Festival gerne mitträgt und in die Wege leitet.”

„Dem Offenen wird auch bei den Kurzfilmen Rechnung getragen. Die drei Wettbewerbsblöcke ließen sich so zu jeweils drei eigenständigen dramaturgischen Einheiten kuratieren. HOME, LIMITLESS und COVID-19 liegen allesamt im direkten Spannungsfeld aus Offenheit und Begrenzung von Identität, Erwartungen, künstlerischem Ausdruck und nicht zuletzt von Territorium und persönlicher Freiheit.”

„Es ist für uns keine Alternative das Festival ins anonyme Internet zu verlegen. Unser Filmfestival lebt vom gemeinsamen Erleben, vom Erlebnisraum Kino, wo der Film atmet, das Filmschaffen erblüht und wo der Diskurs in die Welt getragen wird. Nein, Film ändert die Welt nicht. Im Kino ein klein wenig schon.”

K3 FILM FESTIVAL

Das K3 Film Festival verwandelt Villach im Dezember zum Treffpunkt der überregionalen Filmszene und zum Schauplatz für innovatives und abwechslungsreiches Kino dreier Kulturen.

Mit dem Fokus auf die Regionen Friaul-Julisch Venetien (Nord-Italien), Kärnten (Süd-Österreich) und Slowenien bildet K3 das vielseitige Filmschaffen dieser Kulturräume ab, stärkt den filmischen Austausch und ebnet den Weg für neue, überregionale Kooperationen. Brücken bauen und Grenzen überwinden sind, neben der Entdeckung und Förderung neuer Talente, unsere zentralen Anliegen.

Jede Ausgabe von K3 steht im Zeichen eines Themas, das keineswegs eine programmatische Vorgabe sein will, sondern eine Rahmung, die das Mannigfaltige der Filmauswahl fasst und vertieft.

Was bedeutet K3?

Im Laufe der Jahre definierte sich die Bedeutung von K3 zusehends über die 3 Kulturräume.

„K“ steht aber ebenso für Kino (zumindest im Deutschen und Slowenischen) und – da das „K“ im Italienischen offiziell nicht verwendet wird – auch für die buchstäbliche Lücke des filmischen Austausches.

„3“ Beine braucht ein Tisch um stabil zu stehen (zumindest nach jetzigem Stand der Technik).

Die „3“ ist für uns das Vielfache der cineastischen Wirklichkeiten und der filmischen Erfahrung, das die drei großen europäischen Kulturen – das Slawische, das Germanische und das Romanische – auf engstem Raum vermitteln.

Wofür steht K3?

Für eine mutige und durchdachte Auswahl an Filmen,

für einen Projektionsraum unterschiedlicher Ansichten und Lebensweisen.

Für ein babylonisches Sprachgewirr während des Festivals, aufgelöst durch den kleinsten gemeinsamen Nenner: Englisch, das niemand fehlerfrei spricht, doch jeder versteht.

Für ein zwangloses Festivalerlebnis, bei dem sich Publikum und Filmemacher auf Augenhöhe begegnen. Entspannt, doch professionell; spontan und überraschend; vernetzend und verbindend; kritisiert und bejubelt.

All das ist K3.

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