Tribute to 25 Years of GRAF FILM Production Klagenfurt
Die Zeiten, in denen der ehemalige Eishockeystar Harri Pinter von seinen Fans als „Drecksau“ bejubelt worden ist und die Frauen ihn angehimmelt haben, sind längst vorbei. Und als sich dann auch noch seine Freundin Hals über Kopf in eine neue Beziehung stürzt, fällt Harri Pinter mitten in eine tiefe Midlife-Crisis. Doch dann nimmt er das Match um seine Liebe an. Und es wird der härteste Kampf, der jemals gewonnen werden musste.
Ursprünglich als TV-Produktion im Rahmen der beliebten ORF-Reihe „Stadtkomödie“ geplant, erwies sich das Kärntner Eishockey-Spektakel beim Dreh als so mitreißend und gelungen, dass der Film kurzerhand auch den Weg auf die große Leinwand fand. Ein Schritt, der belohnt wurde: Harri Pinter, Drecksau avancierte zu einem gewaltigen Publikumserfolg und lockte alleine in Kärnten rund 15.000 Besucher:innen in die Kinos. Anhand der Abenteuer des Protagonisten behandelt Andreas Schmieds unterhaltsame Komödie zentrale Themen wie die Midlife-Crisis und die persönliche Weiterentwicklung durch eine Reihe von Herausforderungen.
STATEMENT DES SCHAUSPIELERS JÜRGEN MAURER:
„Klaus Graf kam nach dem ‚Wunder von Kärnten‘ zu mir und hat mir gesagt, dass er für mich einen Film schreiben lassen will – natürlich habe ich das als Kompliment, aber auch nicht ganz ernst genommen. Zwei Jahre später sind wir einander in Wien begegnet, er ist auf mich zu gekommen und hat gesagt: ‚Harri Pinter, Drecksau, das bist du.‘ Es war tatsächlich so, dass die beiden großartigen Autoren Weingartner und Hafner mich beim Schreiben im Kopf gehabt haben – und sie haben, wie ich finde, recht ins Schwarze getroffen. Ich fühle mich sehr wohl in der Rolle, die Figur sitzt wie ein Maßanzug.“
STATEMENT DER SCHAUSPIELERIN JULIA CENCIG:
„Es ist sehr befreiend, im Dialekt zu spielen. In der Schauspielschule wird einem das Idiom ja ausgetrieben, und plötzlich darf man alles, was man immer versucht hat zu vermeiden. Es gibt eine Schauspielübung, sich einen Text über Dialekt anzueignen und zu seinem zu machen – nun wird die Übung quasi gleich mitgedreht. Natürlich ist man seiner Muttersprache immer am nächsten, deswegen ist es für mich auch etwas sehr Emotionales.“
BIOGRAFIE DES REGISSEURS:
Andreas Schmied wurde 1976 in der Steiermark geboren und wuchs dort auf. Er begann seine Karriere als Regisseur bereits als Teenager, als er mit Freunden Kurzfilme und Musikvideos für lokale Musiker drehte. Nach seinem Umzug nach Wien drehte Schmied zahlreiche Low-Budget-Videos, bei denen er selbst als Kameramann, Cutter und Produktionsdesigner fungierte. Bald darauf gründete er seine eigene TV-Produktionsfirma SofaSafari und schrieb, produzierte und inszenierte zahlreiche Fernsehformate. Im Jahr 2013 gab er sein Spielfilmdebüt mit der Arbeiterkomödie Werkstürmer. Zu seinen weiteren Regiearbeiten zählen Harri Pinter, Drecksau (2017), Love Machine (2019), Love Machine 2 (2022), Pulled Pork (2023) und Neo Nuggets: A Pulled Pork Comedy (2025). Er ist Mitbegründer der Samsara Filmproduktion.















