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16.-18. Dezember 2021

2019 // Lisbeth Kovačič

Lisbeth Kovačič

Lisbeth Kovačič, geboren 1978 in Graz, ist seit ihrer Jugend am Theater als Regieassistentin, Technikerin, Produzentin und Schauspielerin tätig. Sie war Teil des Kollektivs Volxtheater Favoriten wo sie unter anderem in die Volxstheaterkarawane involviert war, die sich als postdramatisches Format mit gesellschaftlichen Themen wie Rassismus, Sexismus, Grenzen, Migration und staatlicher Überwachung kritisch auseinandersetzte. Kovačič studierte, Konzeptkunst und Performative Kunst an der Akademie der Bildenden Künste in Wien, das sie 2011 mit Auszeichnung abschloss. Darüber hinaus absolvierte sie Lehrgänge am Kolleg für Fotografie, der Filmakademie Wien und der Marmara Universität in Istanbul. Ihre mehrfach ausgezeichneten filmischen Arbeiten beschäftigen sich dokumentarisch und essayistisch mit den Themen Grenzen, Migration und Erinnerungskultur.

Filmografie (Auswahl)

2018 – Step Across
2016 – #THEIRCATSASWELL
2015 – Minor Border
2011 – Genova 11/06

Stipendienprojekt: SALUTI DAL CONFINE (Produktion/Kurzdoku)

Während ihres Aufenthaltes in Villach arbeitete Lisbeth Kovačič an einem 20-minütigen Dokumentarfilm über den Grenzübergang Thörl-Maglern/Coccau. Dieser stellt ein Beispiel für den gleichzeitig aufgeladenen Symbolort und heruntergekommenen Nicht-Ort „Grenze innerhalb Europas“ dar.

Durch viersprachige Interviews mit RestaurantbetreiberInnen, GrenzpolizistInnen, Kärntner TagestouristInnen und anderen Durchreisenden nähert sich Lisbeth Kovačič diesem Mikrokosmos an und skizziert den Wandel von der Stau-Grenze über die „weiche“ Inner-Schengengrenze bis hin zum eilig eingerichteten „Grenzmanagement“ der jüngeren Zeit. Ton und Bild sind dabei über weite Strecken dissonant und lassen Raum für Assoziationen und die eigene Reflexion über die Notwendigkeit oder Nicht-Notwendigkeit von Grenzen.

Trailer

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